Argunet Debates
Argument: Ursachenregress
- Hat eine Vorstellung mindestens den gleichen Sachgehalt wie eine zweite Vorstellung, und ist letztere "wahr", so ist auch erstere "wahr". (III.25)
- Der Sachgehalt, der einer wirkenden Ursache ihrer eigenen Natur nach zukommt, muss mindestens ebenso groß wie der Sachgehalt sein, der der Wirkung ihrer eigenen Natur nach zukommt. (III.14, III.15)
- Eine wahre Vorstellung ist niemals durch eine "unwahre" Vorstellung verursacht.
- Es gibt eine "wahre" Vorstellung, die aus einer Ursachenkette hervorgeht, welche selbst nur Vorstellungen beinhaltet.
- Es gibt eine "wahre" Vorstellung, die aus einer Ursachenkette hervorgeht, welche selbst nur "wahre" Vorstellungen beinhaltet.
- Es gibt keine unendliche Ursachenkette. (III.15)
- Es gibt eine "wahre" Vorstellung, die aus einer endlichen Ursachenkette hervorgeht, welche selbst nur "wahre" Vorstellungen beinhaltet.
- Keine "wahre" Vorstellung kommt mehr als einmal in einer Ursachenkette vor. (Zirkularitätsverbot)
- Es gibt eine "wahre" Vorstellung, die aus einer endlichen Ursachenkette hervorgeht, welche selbst nur aus "wahren" Vorstellungen besteht, jede dieser Vorstellungen aber genau einmal beinhaltet.
- Jede endliche Ursachenkette, in der jedes Element nur einmal auftritt, hat eine erste, unverursachte Ursache.
- Es gibt eine unverursachte "wahre" Vorstellung.
- Jede "wahre" Vorstellung hat eine Ursachenkette und ist verursacht.
- Es gibt keine "wahre" Vorstellung, in deren Ursachenkette selbst nur Vorstellungen vorkommen.
- Wenn x in der Ursachenkette von y vorkommt, dann ist x eine Ursache von y. (Transitivität der Kausalrelation)
- Jede "wahre" Vorstellung hat eine Ursache, die selbst keine "wahre" Vorstellung ist. (III.15)
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