Argunet Debates

Argument: Perfection irreflexive

  1. Für jeden Märchengegenstand x gilt: x lässt sich als Teil der vom Menschen unabhängigen Welt denken.
  2. Für jeden Märchengegenstand x gilt: x lässt sich als in allen Hinsichten identisch mit x denken -- unabhängig davon, ob x als Teil der vom Menschen unabhängigen Wirklichkeit gedacht wird oder nicht.
  3. Für jeden Märchengegenstand x gilt: x lässt sich als Teil der vom Menschen unabhängigen Welt und als ansonsten identisch mit x denken.
  4. Für zwei Gegenstände x,y gilt: wenn sich sowohl x als auch y (i) als als Teil der vom Menschen unabhängigen Welt und (ii) als ansonsten identisch mit einem beliebigen Gegenstand z denken lassen, dann sind x und y ein und derselbe Gegenstand.
  5. Wenn x ein Märchengegenstand ist und y (i) als Teil der vom Menschen unabhängigen Welt und (ii) als ansonsten identisch mit x gedacht werden kann, dann sind x und y ein und derselbe Gegenstand.
  6. Wenn ein Gegenstand x Teil einer Märchenwelt ist, der Gegenstand y (i) als Teil der vom Menschen unabhängigen Welt und (ii) als ansonsten in allen Hinsicht mit x identisch gedacht werden kann, dann kann y als vollkommener als x gedacht werden.
  7. Wenn x ein Märchengegenstand ist und y ein Gegenstand, der (i) als Teil der vom Menschen unabhängigen Welt und (ii) als ansonsten in allen Hinsichten mit x identisch gedacht werden kann, dann ist y mit x identisch, kann aber als vollkommener als x gedacht werden.
  8. Kein Gegenstand ist vollkommener als er selbst.
  9. Es gibt keine Märchengegenstände.
  10. Es gibt Märchengegenstände.
  11. Es gilt nicht: Wenn ein Gegenstand x Teil einer Märchenwelt ist, der Gegenstand y (i) als Teil der vom Menschen unabhängigen Welt und (ii) als ansonsten in allen Hinsicht mit x identisch gedacht werden kann, dann kann y als vollkommener als x gedacht werden.

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