Argunet Debates
Argument: Partielle Teilhabe an Idee
Der Widerspruch löst sich auf, da "ähnlich sein" als (partielle) Teilhabe an der Idee der Ähnlichkeit zu analysieren ist. (15)
- Für jede Eigenschaft F gibt es eine F-Idee und ein Gegenstand besitzt (notwendigerweise) genau in dem Maße eine Eigenschaft F, in dem er an der F-Idee teilhat.
- Ähnlichkeit und Unähnlichkeit sind Eigenschaften. (Sie treffen aber nur auf gewisse gegenstände zu, nämlich Paare von Einzelgegenständen.)
- Es gibt die Ideen der Ähnlichkeit und der Unähnlichkeit und ein Gegenstand ist notwendigerweise genau in dem Maße (einem beliebigen anderen) ähnlich und unähnlich, in dem er an diesen Ideen teilhat.
- Es gibt die Ideen der Ähnlichkeit und der Unähnlichkeit und ein Gegenstandspaar ist notwendigerweise genau in dem Maße ähnlich und unähnlich, in dem er an diesen Ideen teilhat.
- Ein Gegenstandspaar ist genau in dem Maße ähnlich oder unähnlich, wie er an der Idee der Ähnlichkeit bzw. der Idee der Unähnlichkeit teilhat.
- Für zwei beliebige, auch gegensätzliche Ideen ist es denkbar und wenig erstaunlich, dass ein Gegenstandspaar an beiden Ideen teilhat.
- Es ist denkbar und wenig erstaunlich, dass ein Gegenstandspaar zugleich an der Idee der Ähnlichkeit sowie der der Unähnlichkeit teilhat.
- Was denkbar und wenig erstaunlich ist, ist möglich.
- Es ist möglich, dass es einen Gegenstandspaar gibt, der zugleich an der Idee der Ähnlichkeit wie der der Unähnlichkeit teilhat.
- Es ist möglich, dass ein Gegenstand (einem beliebigen anderen) zugleich ähnlich als auch unähnlich ist.
- Es ist falsch, dass weder Ähnliches unähnlich, noch Unähnliches ähnlich sein kann.
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